Andi Starek

Vita

Es war ein sonniger Maitag in den 70 er Jahren, als Andi im Krankenhaus rechts der
Isar in München das Licht der Welt erblickte. Aufgewachsen in einer Musiker – und Trachtlerfamilie, erlernte er erst die Kunst des Schuhplattlens, dann das erste Instument, und zwar wie bei vielen
Musikanfängern die (un)beliebte Blocklflöte. Nach zwei Jahren wurde dann umgesattelt auf die Klarinette, allerdings machte dieses Instrument nicht so viel Spaß, was mit Sicherheit nicht nur an der Musiklehrerin lag.

In dieser Zeit bestand aber schon ein so großes Interesse am Musikhören und der Großteil des Taschengeldes wurde in Schallplatten und Casetten investiert. Vor allem die Beatles, Bee Gees und viele Bands der 60er Beat Ära hatten es Ihm angetan. Aber auch die Helden der Bayrischen Mundart waren ganz groß im Rennen, allen voran Fredl Fesl, seine Cassetten hat Andi regelrecht aufgesogen.

Mit 14 war aber erst einmal mehr Sport als aktives musizieren angesagt, und so wurde er das erste Mal bayrischer Meister im Ringen. Nebenbei wurde aber immer Musik gemacht und so hatte er in dieser Zeit mit Schulfreund Olli seinen ersten Duopartner, seines Zeichens damals schon
größter Johnny Cash Fan und talentierter Sänger / Gitarrist. So spielte Andi also Kontrabass, Olli sang alle Cash Hits und begleitete an der Gitarre. Was wäre bloß aus den Traumduo geworden, hätte man diesen Weg kontinuierlich verfolgt..

Nach der Ausbildung zum Koch fing Andi ernsthaft mit dem Gitarrespielen an, sozusagen als “Spätberufener” mit Anfang 20. Erste Akkorde auf der klassischen, dann die erste E-.Gitarre, eine Fender Stratocaster, gleich mit einem Marshall Röhrenverstärker, damit man so richtig Krach machen konnte.

In dieser Zeit entstanden auch die ersten eigenen Songs, über Ur-Bayrisch bis Schlager, von denen heute noch viele im Archiv lagern. Auch seine poetische Ader kam nicht zu kurz und so wurden auch immer wieder Gedichte zu Papier gebracht, die aber nie veröffentlicht wurden.

Parallel wurde aber immer noch gerungen und durch einen Zufall kam Andi mit Anfang 20 zum Sumo Ringen und wurde bei seiner ersten Deutschen Meisterschaft gleich Sieger im Leichtgewicht, was ihm einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften in Tokio sicherte. So war er 4 Jahre Mitglied in der deutschen Nationalmannschaft der Sumo-Amateure und konnte viele nationale und Internationale Titel für sich erringen.

Bei seinen Reisen nach Japan entdeckte er auch die Liebe zur hiesigen Küche, die er später verstärkt in seinem nun eigenen Geschäft als Partyservicebetreiber einsetzte.So kam es letztlich wieder durch einen Zufall zur Begegnung mit einem der größten Musikcaterern Deutschlands, für die er ein paar Jahre nebenbei arbeitete und für vielen große Stars wie AC/DC, AHA ,Limp BiZkit, Ozzy Osbourne, Allanis Morisette, Anastacia uvm. exclusiv Sushi im Backstagebereich zubereitete.

Hier entdeckte er auch die Leidenschaft für die ganz großen Bühnen, z.B. mit Limp Bizkit bei “Rock im Park”, bei dem er zwei Meter neben Gitarrist Wes Borland auf der großen Center – Stage das Konzert vor über 50.000 Personen miterleben durfte.

In dieser Zeit wurde auch schon in diversen Bands und Formationen Musik gemacht und sämtliche Richtungen von Bayrisch bis Rock ausprobiert.

Nach einer 2 Jährigen Ausbildung an einer renomierten Münchner Gitarrenschule und diversen Privatlehrern entschied er sich dann, den Kochberuf an den Nagel zu hängen, und nur noch von der Musik zu leben

Mit seiner eigenen Partyband und als Gastmusiker tourt er bis heute in ganz Deutschland, Europa und Amerika, Afrika und Asien. Seine ganz große Liebe ist aber nach wie vor die Kunst des Liedermachens in seiner bayrischen Heimatsprache.

Veröffentlichungen / CDs

Andi Starek Cover CD Des hob doch i ned gwusst (2013)

Trackliste
01. Des hob doch i ned gwusst
02. I trog Minga in mir
03. Promigeil
04. Liebe meines Lebens
05. Bayern
06. Schleich die bloß
07. 3.800 Meter
08. Spinna
09. Mia wurscht
10. Da Franze